Gehören Sie auch zu denjenigen, die nach der Autowäsche regelmäßig mit Flecken oder feinen Kratzern auf dem Lack konfrontiert sind? Oder machen Sie vielleicht – im Bemühen, den Glanz und die Gesundheit des Autolacks zu bewahren – gelegentlich Fehler, die genau das Gegenteil bewirken? Die Autowäsche erscheint auf den ersten Blick einfach, doch wenn man nicht auf die richtige Vorgehensweise achtet, kann sie dem Fahrzeug ernsthaften Schaden zufügen.
Dem Fahrzeug ernsthaften Schaden zufügen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen fünf häufige Fehler bei der Autowäsche vor, die Sie unbedingt vermeiden sollten – damit Ihr Auto stets sauber, glänzend und gut gepflegt bleibt.
Den Hochdruckreiniger zu nah an den Lack halten
Achten Sie beim Einsatz eines Hochdruckreinigers unbedingt auf den richtigen Abstand zwischen der Düse und dem Fahrzeuglack. Besonders in bereits beschädigten oder zerkratzten Bereichen kann ein zu geringer Abstand dazu führen, dass sich der Lack ablöst. Wird der Wasserstrahl über längere Zeit auf eine Stelle gerichtet oder befindet sich die Düse zu nah an der Oberfläche, steigt das Risiko erheblicher Lackschäden. Um solche Schäden zu vermeiden, sollte ein Abstand von mindestens 30 bis 50 Zentimetern eingehalten werden.
Übrigens: Auch für die Reifen ist dieser Abstand unbedenklich – sie nehmen bei sachgemäßem Gebrauch keinen Schaden.
Autowäsche unter direkter Sonneneinstrahlung – ein vermeidbarer Fehler
Wenn Sie die Autowäsche selbst durchführen, vermeiden Sie es, das Auto in direkter Sonne zu reinigen. Durch die Hitze trocknen Wasser und Reinigungsmittel zu schnell, was zu unschönen Flecken und Rückständen führen kann. Auch Wachs und Politur wirken bei starker Sonneneinstrahlung oft kontraproduktiv. Besser ist es, die Autowäsche im Schatten oder zu kühleren Tageszeiten einzuplanen.
Übermäßiger Einsatz von Reinigungsmitteln bei der Autowäsche
Beim Autowaschen kann zu viel Reinigungsmittel mehr schaden als nützen. Anstatt verschiedene Produkte zu mischen, empfiehlt es sich, auf ein oder zwei bewährte Marken zu setzen. Besonders bei konzentrierten Mitteln wie Glasreiniger oder Entfetter ist das richtige Verdünnungsverhältnis entscheidend. Auch mit Wachs sollte man sparsam umgehen – eine übermäßige Anwendung kann klebrige Rückstände oder unschöne Flecken hinterlassen. Weniger ist hier oft mehr.
Die Missachtung biologischer Rückstände – der stille Feind des Autolacks
Oft neigt man dazu, Vogelkot oder Insektenreste auf der Karosserie oder Windschutzscheibe zu übersehen und die Reinigung aufzuschieben. Doch dieses Zögern kann kostspielig werden. Vogelkot enthält aggressive Säuren, und Insektenreste beinhalten Enzyme, die mit der Zeit die Lackoberfläche angreifen. Wenn diese Rückstände zu lange haften bleiben, können sie den Lack trüben, die Schutzschicht beschädigen und sogar dauerhafte Flecken verursachen. Wer Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild seines Fahrzeugs legt, sollte solche Verschmutzungen möglichst umgehend entfernen.
Nichttrocknen des Fahrzeugs nach der Wäsche
Wird die Karosserie nach der Autowäsche nicht gründlich getrocknet, hinterlassen verdunstende Wassertropfen mineralische Rückstände auf dem Lack. Diese Ablagerungen können im Laufe der Zeit zu einer Mattierung des Lacks und einem Verlust an Glanz führen. Um dem vorzubeugen, wird empfohlen, das Fahrzeug vollständig mit einem sauberen Mikrofasertuch zu trocknen.
Abschließende Worte
Eine sorgfältige Autowäsche erfordert mehr als nur Wasser und Seife. Wie gezeigt, können kleine Unachtsamkeiten – wie der falsche Einsatz des Hochdruckreinigers, direkte Sonneneinstrahlung, zu viel Reinigungsmittel, das Ignorieren biologischer Rückstände oder das Auslassen des Trocknens – zu dauerhaften Schäden am Lack führen. Wer diese typischen Fehler vermeidet und auf eine sachgemäße Pflege achtet, sorgt nicht nur für ein sauberes, sondern auch für ein langfristig glänzendes und geschütztes Fahrzeug.
In unserem spezialisierten Zentrum für Autowäsche-Dienstleistungen führen wir die Fahrzeugreinigung mit höchster Sorgfalt durch – unter Einsatz modernster Geräte, hochwertiger Reinigungsmittel und geschultem Fachpersonal.
